Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Der Großteil der Verkehrsnachfrage richtet sich nach Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt und Rüsselsheim. Insbesondere sind wir mit dem Mainzer HBF gut an alle deutschen und europäischen Städte und Regionen angebunden.

MAINZ

Beide Stadtteile sind gut nach Mainz mit jeweils zwei Buslinien angebunden.

RÜSSELSHEIM

Durch die Neuordnung der Schullandschaft hat die Verkehrsnachfrage zu den weiterführenden Schulen in Rüsselsheim zugenommen. Dem wird in den Schulzeiten in Ginsheim durch die Linie 72 Rechnung getragen. Problematisch ist für die Schüler aus Gustavsburg die Verbindung an den Schulstandort Rüsselsheim, da die Busse nacheinander unterschiedliche Schulen anfahren. Morgens bei vollbesetztem „Schulbus“ sind Schüler aus Gustavsburg gezwungen, den nachfolgenden Bus zu nehmen, der die Schule nicht anfährt.

Wir treten im Sinne der Schüler und ihrer Eltern dafür ein, die Busverbindungen zu verbessern und zu optimieren.

Nachmittags nach 15:00 ist für Schüler, die die Lernzeiten besuchen, eine vergleichbar gute Verbindung einzurichten, wie in der Zeit nach Schulschluss zwischen 13:25 und 14.40.

KREISSTADT GROSS-GERAU

Wir werden uns beim LNVG dafür einsetzen, dass eine barrierefreie Verbindung in die Kreisstadt Groß-Gerau geschaffen wird.

FRANKFURT / WIESBADEN / MAINZ

Die Umsteigemöglichkeiten von Bus- und S-Bahn sind zu optimieren. Der Fahrgast hat Anspruch auf pünktliche, bequeme und saubere Verkehrsmittel. Bei den Bussen der Mainzer Verkehrsgesellschaft ist dies gegeben.

Seit kurzem sind die Linien S 8 und S 9 mit neuem Wagenmaterial ausgestattet und erfüllen somit auch diesen Anspruch.

Wir fordern den 15 Minuten-Takt für die S 8, eine Verbesserung der Taktzeiten an Wochenenden und in den Nachtstunden und eine bessere Vertaktung der Linien S8 und S9.

Die Regionalbahn sollte generell in Gustavsburg halten, wie dies während der Sperrung der „Schiersteiner Brücke“ der Fall war.

INNERÖRTLICHE VERBINDUNGEN

Eine direkte Busverbindung zwischen Ginsheim und Gustavsburg muss nach der Fertigstellung der Bahnunterführung Gustavsburg erfolgen. Damit ist auch eine Anbindung der Gewerbegebiete am Mainspitzdreieck möglich. Wir fordern, dass diese neue Linie auch den Bahnhof Mainz-Gustavsburg als Haltepunkt anfährt. Dabei erscheint eine Abstimmung mit den Taktzeiten der S8 sinnvoll. Zudem soll sie Ginsheim-Gustavsburg mit Bauschheim und Rüsselsheim direkt verbinden.

UMFELDGESTALTUNG BAHNHOF GUSTAVSBURG

Bezüglich des Bahnhofs im Stadtteil Gustavsburg hat die Stadt alle Voraussetzungen geschaffen, das Umfeld zu optimieren. Die Planungen der Stadt und des RMV sind abgeschlossen.

Mittlerweile sind die Projektbeteiligten, das Land Hessen und die Deutsche Bahn, soweit, die Maßnahme umsetzen. Mit der Realisierung wurde begonnen.

INDIVIDUALVERKEHR

Unsere Stadt ist gut an das Autobahnnetz angeschlossen. Wir wissen, dass viele Bürger auf das Auto angewiesen sind, weil sie z.B. ihren Arbeitsplatz nicht oder nur mit erheblichem Aufwand mit dem ÖPNV erreichen können.

Wir sehen allerdings viele Möglichkeiten, den innerörtlichen Verkehr zu reduzieren, denn alle Ziele in den Ortslagen von Ginsheim und Gustavsburg sind gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Um dies zu erreichen, wollen wir bereits in den Kindergärten dafür werben, statt mit dem Auto gebracht zu werden, zu Fuß zu kommen. In den Grundschulen auf Fußwege und (ab entsprechendem Alter) auf Radwege von und zur Schule hinweisen. In der IGS für das Kommen und Gehen zu Fuß oder mit dem Rad werben.

Wir wollen die Entwicklung und Veröffentlichung eines innerörtlichen Radwegeplans mit Anbindung an die überregionalen Radwege. Die Einbahnstraßen sind für Rad-Gegenverkehr zu öffnen, wo immer dies möglich ist. Darüber hinaus wollen wir das Fahrradverleihsystem der Stadt Mainz „MVGMeinRad“ auf Ginsheim-Gustavsburg ausdehnen.

Wir begrüßen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Oktober 2015, in dem für beide Stadtteile zur Entlastung der Hauptverkehrsstraßen ein entsprechendes Verkehrskonzept erstellt werden soll.

Eine neue Verkehrszählung des gesamten Verkehrs (insbesondere des Schwerlastverkehrs) ist demnach durchzuführen. Die aktuelle Zunahme der Feinstaubbekastung in diesem Bereich macht eine diesbezügliche Messung unabdingbar.

Mit Hilfe der zu erwartenden, die Belastungen nachweisenden Ergebnisse ist mit HessenMobil über Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit, des Verkehrsaufkommens und der Feinstaubbelastung zu verhandeln.
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